Wir über uns
Du bist gefragt
Unsere Projekte
Einsatzgebiete
Infoseite
Links
Home

realisiert durch
OneByte GmbH

Das Gebiet des heutigen Tschad zählte früher zum "Zentralsudan" und war von alters her ein Land rassischer und ethnischer Zusammenflüsse, geprägt von animistischen und islamischen Einflüssen.


Bild zum vergössern anklicken

1960 erreichte das Land seine politische Unabhängigkeit von Frankreich und wurde vom nichtislamischen Süden bis 1978 dominiert. Seit 1979 kämpfen die Fraktionen des islamischen Nordens um die Macht. Die Kombination von verherrenden Dürren und 25 Jahre Bürgerkrieg hat eine wirtschaftliche Entwicklung verhindert, viele wurden zu Flüchtlingen im eigenen Land oder in den Nachbarländern. Der Tschad zählt zu den 10 ärmsten Ländern der Erde. In letzter Zeit wurden im Süden des Landes ergiebige Erdölvorkommen entdeckt.

Die meisten Menschen leben im Süden und Südwesten. Während der südliche Teil des Landes ein tropisch halbfeuchtes Klima aufweist, reicht der nördliche Teil in die Saharawüste, wo die extreme Trockenheit nur durch spärliche Regenfälle unterbrochen wird.

Der Tschad ist mit 1'284'000 km² ungefähr einunddreissig Mal so gross wie die Schweiz. Das Land zählt rund 7.6 Millionen Einwohner (2007), die sich in 133 ethnische Gruppen mit ebenso vielen Sprachen aufteilen, darunter zahlreiche Sudanvölker, arabische Nomaden und aus der Sahara stammende Volksgruppen.

Die tschadische Hauptstadt ist N'Djaména mit ca. 760'000 Einwohnern (2008) und stellt neben Moundou, Sarh und Abéché die grösste Stadt des Landes dar.

Amtssprachen sind das Französisch und das Tschad-Arabisch, das vom überwiegenden Teil der Bevölkerung (ca. 60%) gesprochen wird und zunehmend an Bedeutung gewinnt. 68% der Einwohner sind Analphabeten.

Einen verhältnismässig grossen Einfluss hat der Islam (56%) auf die Bevölkerung. 22% der Bevölkerung zählen sich zu den Animisten und weitere 22% sind Christen.


Si vous desirez changer par une autre language.