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Lokalität
| Geschichte | Heute
Kamerun liegt im
Westen Zentralafrikas und ist mit seinen 475'000 km² elf Mal
so gross wie die Schweiz. Die Bevölkerungszahl
liegt bei rund 19 Millionen (2009), das ergibt 40 Einwohner pro
km². Ungefähr die Hälfte der Bevölkerung ist
jünger als 20 Jahre und rund ein Viertel der Einwohner
ist im nördlichen Landesteil beheimatet, wo Vision Africa hauptsächlich arbeitet.
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Kamerun ist mit seinen 279 verschiedenen Volks- und Sprachgruppen eine der vielfältigsten Regionen
Afrikas.
Geschichte:
Die Portugiesen
gaben im 15. Jahrhundet diesem Land im Westen Zentralafrikas den
Namen "Kamerun" nach den in der Bucht von Kamerun vorkommenden
Krabben, portugiesisch "camerões".
Überall
in Kamerun existierten mehr oder weniger grosse Königreiche.
Die Fulbe, ein Hirtenvolk, breiteten sich in ganz Westafrika aus
und brachten im 18. Jahrhundert den Islam vor allem in den Norden
des Landes. Von 1884 bis 1916 war Kamerun deutsche Kolonie, anschliessend
wurde es zwischen England und Frankreich aufgeteilt. 1960 erfolgte
die Unabhängigkeit von Frankreich, 1961 der Zusammenschluss
mit dem englischsprachigen Westen als zweisprachige Einparteienrepublik.
Kamerun
heute:
Das Land
ist heute eine präsidiale Republik. Hauptstadt
des Landes ist Yaoundé mit
rund 1'300'000 Einwohnern (2005). Wichtigste Hafen-, Handels-
und Industriestadt mit ca. 1'338'000 Einwohnern (2005) ist Douala.
Zu den wichtigsten Ausfuhrgütern
gehören Kaffee, Kakao, Holz, Aluminiumoxid, Baumwolle und auch Erdöl.
In Kamerun sind rund 50% der Bevölkerung Christen, ca. 20% sind Muslime und der Rest Anhänger afrikanischer Religionen. Die Staatsverfassung
garantiert Glaubensfreiheit.
Die Staatssprache ist Französisch,
zu einem geringeren Teil im Westen Englisch. In weiten Teilen des
Nordens wird Fulani als Handelssprache benutzt. Rund ein Drittel der Bevölkerung sind
Analphabeten und nur in 32 der 279 Sprachen existiert bisher eine Bibel oder
ein Neues Testament.
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